Elektrostatische Pulverbeschichtung

Die PTL verfügt über eine der besten Pulverbeschichtungsanlagen im Raum Berlin und Brandenburg.

Unser Team besteht im Produktionsbereich aus 15 festangestellten, hochqualifizierten Fachkräften – wir haben die Bearbeitungs- kapazität vom Einzelstück in der Handkabine bis zur Großserie in automatischer Pulverbeschichtung.

Welche Materialien sind geeignet?

Voraussetzung für die elektrostatische Pulverbeschichtung ist die elektrische Leitfähigkeit des Materials.

Es eignen sich also Stahl, Aluminium, verzinkter Stahl, Kupfer, etc.

Das Verfahren der "elektrostatischen Pulverbeschichtung"

Das Verfahren "elektrostatische Pulverbeschichtung" beruht auf dem Prinzip, dass sich elektrostatisch entgegengesetzt geladene Teile – das Beschichtungspulver einerseits und das zu beschichtende Werkstück – anziehen.

Das Beschichtungspulver wird in einer speziellen Sprühpistole (Corona oder Tribo) elektrostatisch positiv aufgeladen. Mittels Druckluft wird das Pulver zerstäubt und auf das geerdete Werkstück aufgetragen.

Es bildet sich dort ein noch pulvriger Niederschlag. In dem Zustand kommt das Werkstück in den Brennofen. Bei einer Temperatur von ca. 180°C wird hier das Pulver geschmolzen und so zu einem glatten Film vernetzt. Die Pulverbeschichtung hatte bisher den Nachteil, dass es nur auf leitenden Materialien möglich war. Das ist bei der elektrostatischen Pulverbeschichtung nicht mehr der Fall.

Vorteile der elektrostatischen Pulverbeschichtung

  • Pulverlacke enthalten keine Lösungsmittel und sind damit sehr umweltfreundlich. Der Lösungsmittelanteil im Nasslack dagegen beträgt durchschnittlich 50%.
  • Beim Pulverlack bleibt die ursprünglich aufgesprühte Schichtstärke zwischen 60 bis 80 µm erhalten. Dadurch sind alle Qualitätsbeschichtungen durch kostensparendes Einschicht-Auftragen, ohne Tropfenbildung erreichbar. Nasslack dagegen schrumpft beim Trocknen- eine Qualitätssicherung ist nur im Mehrschicht-Aufbau möglich (einmaliger Auftrag 20 bis 30 µm).
  • Der am Objekt vorbei gesprühte Pulverlack kann wieder verwendet werden. Somit wird bei der elektrostatischen Pulverbeschichtung bis zu 99,9% Materialausnutzung im Kreislaufbetrieb erreicht.
  • Bei der Verwendung von Pulverlack sind keine besonderen Sicherheitsvorschriften zu beachten. Lösungsmittelhaltige Lacke unterliegen dagegen besonderen Lagervorschriften.
  • Die Automatisierung der Pulverlackverarbeitung ist in vielen Anwendungsbereichen ohne hohen Investitionsaufwand leicht erzielbar.